Mit dem IHA-Universalprüfstand können Pumpen im offenen oder im geschlossenen Kreis, hydraulische Komponenten und Steuerblöcke herstellerunabhängig untersucht werden.
Leistung bis 160 kW, max. Drehzahl 2200 / 3200 1/min, Drehmoment bis 750 Nm.
Die hydraulischen Subsysteme und modernste Messtechnik sind vorhanden.
Herstellern und Betreibern hydraulischer Systeme der Mobilhydraulik und Industriehydraulik werden folgende Möglichkeiten geboten:
Von Klassifikationsgesellschaften für den Bereich Schiffs- und Meerestechnik und anderen Institutionen wird für Schlauchleitungen und Rohrleitungskomponenten, die brennbare Materialien enthalten, unter anderem die erfolgreiche Durchführung von Feuerwiderstandsprüfungen gemäß DIN EN ISO 15540 bzw. DIN EN ISO 19921 gefordert.
Diese Prüfung ist Voraussetzung um z.B. die Zertifizierung von Komponenten mit dem Zusatz „FLAME RESISTANT“ zu erhalten. Auch kann mit dieser Prüfung die Feuerwiderstandsfähigkeit von Komponenten für andere Zwecke belegt werden.
Die Prüflinge werden über die Prüfzeit von außen einer Propangasflamme ausgesetzt und von innen mit Kühlwasser durchströmt. Im Anschluss an die Beflammung sind die Prüflinge einer Druckprüfung gemäß Prüfstandard zu unterwerfen, sofern der Druck während der Beflammung nicht dem Nenndruck bzw. dem max. zul. Betriebsdruck entsprochen hat.
Der Prüfstand der IHA entspricht diesen Anforderungen und den damit verbundenen Normen:
• DIN EN ISO 15541 (Feuerwiderstand von Schlauchleitungen – Anforderungen an den Prüfstand)
• ISO 19922 (Fire resistance of metallic pipe components with resilient and elastomeric seals – Requirements imposed on the test bench)
Die Standardparameter während der Prüfung sind:
• Prüfzeit: 30 min.
• Flammtemperatur: 800°C
• Gasverbrauch: 5-14 kg Propangas pro Stunde je nach Dimension des Prüflings
• Kühlwassertemperatur: 80°C
• Kühlwasserdruck: 2-5 bar
• Kühlwasserdurchsatz: 0,01 m³/h bis max. 45 m³/h
Wir nutzen diesen Prüfstand für Kurzbewitterungstests, um sehr schnell mögliche Korrosionsschäden an metallischen Bauteilen zu zeigen, für die ansonsten ein mehrjähriger Feldtest erforderlich wäre.
Der Nachweis einer erfolgreichen Prüfung wird von Kunden aus fast allen Bereichen der industriellen Fertigung verlangt. Betroffen sind u. A. die Automobilindustrie, die Konsumgüterindustrie und der klassische Maschinen- und Anlagenbau, zu dem auch die Hydraulik gehört.
Die Prüflinge werden über die Prüfzeit, die sich üblicherweise im Rahmen von 100 – 720 Stunden bewegt, in der sogenannten Salzsprühnebeltestkammer einer Bewitterung durch einen definierten Salznebel ausgesetzt. In vorher festgelegten Zeitintervallen (häufig 24 Stunden) wird die Kammer geöffnet und die Prüflinge werden auf Korrosionsschäden untersucht. Dabei dienen begleitende Fotos der ausführlichen Dokumentation.
Der Prüfstand der IHA entspricht diesen Anforderungen und den damit verbundenen Normen:
• DIN 50021 - Sprühnebelprüfungen mit verschiedenen Natriumchlorid-Lösungen
-> Mittlerweile zurückgezogen und international ersetzt durch:
ISO 9227 - Corrosion tests in artificial atmospheres - Salt spray tests